Schwedt - Wirtschaftszentrum der Uckermark
Schwedt wurde im Jahr 1265 erstmals urkundlich erwähnt. Mit seinem großen, barocken Schloss war es die Residenz der hohenzollernschen Nebenlinie Brandenburg-Schwedt.

Nach dem 2. Weltkrieg musste es fast komplett neu aufgebaut werden und entwickelte sich zu einem der wichtigsten Industriestandorte in Brandenburg. Angezogen durch die große Erdöl-Raffinerie (PCK) und die Papierverarbeitung siedelten sich viele kleinere Unternehmen an.
Hier stellen wir einige Sehenswürdigkeiten und Freizeitmöglichkeiten Schwedts vor.

Berlischky-Pavillon

Erbaut 1777 durch den Schwedter Baumeister Georg Wilhelm Berlischky stellt diese französisch-reformierte Kirche ein Kleinod der barocken Baukunst dar.
Nach einer wechselhaften Geschichte des Bauwerks wird der Pavillon heute für Veranstaltungen durch die Uckermärkischen Bühnen Schwedt, für Konzerte der Musik- und Kunstschule sowie als Standesamt genutzt.

Wasserturm

Zu den markantesten Bauwerken der Stadt gehört der im Jahr 1911 errichtete Wasserturm, der zum Komplex Wasserwerk gehört.
1995 erfolgte der Umbau zu einer Hotel- und Restaurantanlage.

Tabakanbau

In der Region um Schwedt wird seit mehr als 300 Jahren Tabak angebaut. Eingeführt von den Hugenotten, wird der Uckermärker Tabak vorwiegend als Einlage für Zigarren verwendet.
Die Tabaktrocknung erfolgte häufig in imposanten Scheunengebäuden.
In Vierraden, einem Ortsteil von Schwedt wurde eine dieser denkmalgeschützten Scheunen zum Museum umgebaut. Ein Besuch lohnt sich, vorab können Sie hier die Homepage des Tabakmuseums Vierraden besuchen.

Uckermärkische Bühnen Schwedt

Schwedt ist auch ein wichtiger Kulturstandort der Uckermark. Dabei spielen die weithin bekannten Uckermärkischen Bühnen Schwedt eine wichtige Rolle, die nicht nur zahlreiche und vielfältige Theateraufführungen anbieten, sondern auch diverse Veranstaltungen wie die Parkfestspiele und Messen ausrichten.

Das Programm und weitere Informationen finden Sie auf den Webseiten des Theaters Schwedt.